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  Zentrum für Alleinerziehende Erlangen | Grünes Sofa e.V.

Wir stellen uns vor

Die Projektidee einer unabhängigen Beratungsstelle für Alleinerziehende entstand im Laufe der Veranstaltung „Tag der Einelternfamilie“ am 16.11.1994 in Erlangen. Die vorgestellte Studie „Lebenssituation Alleinerziehender“ zeigte die schwierige Lage der Alleinerziehenden auf. 1995 im „Fischhäusla“, wurde das Grüne S.O.f.A. mit Unterstützung der damaligen Sozialsekretärin des KDAs Frau Ursula Grille ins Leben gerufen.

2003 gründete sich der Verein „ Zentrum für Alleinerziehende, Grünes S.O.f.A. e. V.                                            

Das Zentrum bezog im März 2006 die ehemalige Heinrich-Kirchner-Villa als neuen Standort.

Seit dem 1. Juli 2018 befindet sich das Büro des Grünen S.O.f.A. in den Räumen der Luitpoldstr. 15 Erlangen. Menschen mit Informationsbedarf kommen aus Erlangen, aus dem Landkreis, der Metropolregion und aus dem Forchheimer Raum mit ihren unterschied­lichen Biographien, Bildungshintergründen, Lebenserfahrungen und gesellschaftlichem Status. Flexible Hilfe für individuelle Problemlagen bietet das Zentrum als eine soziale Anlaufstelle der Erstberatung und Information, Weitervermittlung zu den Fachstellen, ein Forum zum Zusammentreffen und Gedankenaustausch mit Menschen in ähnlichen Situationen (Peer-to-Peer Erfahrungsaustausch.) Vor allem auch als Möglichkeit des Gemeinschaftserlebens und der gemeinsamen Freizeit-gestaltung. Mit unserer Arbeit unterstützen wir die Eltern bei ihrem Erziehungsauftrag und die Kinder bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Wir ermöglichen Kindern Kontakte und Austausch mit Gleichaltrigen in ähnlichen Lebenssituationen und ein familiäres Miteinander, welches ein soziales Lernfeld darstellt. Sie erleben eine Gemeinschaft, in der jede/r Einzelne sich willkommen und in seiner Individualität angenommen fühlt.

Der Verein befasst sich des Weiteren mit familienpolitischen und generationenübergreifenden Themen u. a. Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ist Impulsgeber für Lösungsansätze: z. B. Ferienbetreuung, Kinderbetreuungsinsel, Betreuung in Randzeiten. Eine für die Menschen notwendige Vernetzung in bestehende Hilfsstrukturen wurde durch die langjährige Arbeit in Gremien und AKs erreicht. Der von uns angewandte Ansatz des pädagogischen Handelns, „Hilfe zur Selbsthilfe“ beruht auf der Annahme, dass Prävention wirkungsvoller ist, als rückwirkend die Folgen von Armut, Isolation, Krankheit und sozialem Abstieg zu bekämpfen. Die ehrenamtlich im S.O.f.A. Engagierten leisten erfolgreich soziale Arbeit für das Allgemeinwohl.

Unsere Gesellschaft braucht viel mehr solcher Inseln, die den oftmals belasteten Menschen zeigen, dass auch sie wertvoller Bestandteil unserer Gesellschaft sind.

Das Zentrum hat sich mittlerweile zu einer selbstverwalteten, soziokulturellen Einrichtung etabliert und beweist seit 23 Jahren Nachhaltigkeit und Kontinuität. Es ist durch die langjährige Tätigkeit erworbenen Erfahrungen anerkannt. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den Anfragen von z. T. überregionalen Medien, Initiativen, die ähnliche Angebote aufbauen möchten.