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  Zentrum für Alleinerziehende Erlangen | Grünes Sofa e.V.

Pressespiegel


PRESSEMITTEILUNG

Alleinerziehende freuen sich über Offensive der Sozialministerin

 

MÜNCHEN, 14.08.2019.  Die Offensive der bayerischen Sozialministerin Kerstin Schreyer für Ein-Eltern-Familien kommt bei den Betroffenen gut an.

„Einfach prima“, findet Helene Heine, die bayerische Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter VAMV e.V., die Forderungen der Ministerin. In Bayern gibt es über 200.000 Alleinerziehende, das heißt jede sechste Familie ist eine sogenannte „Ein-Eltern-Familie“. Für diese möchte Schreyer nun bessere Rahmenbedingungen schaffen. Unter anderem schlägt sie einen
einheitlichen Abzugsbetrag von der Steuerschuld vor. So würden Familien mit niedrigem Einkommen stärker entlastet. „Das wäre ein erster positiver Schritt zur Entlastung von Alleinerziehenden“, so Helene Heine.

Schreyer fordert außerdem, das Kindergeld beim Unterhaltsvorschuss nicht mehr ganz, sondern nur noch zur Hälfte anzurechnen.  „Die Anrechnung des Kindergeldes auf den Unterhaltsvorschuss kritisieren wir seit Jahren. Ich freue mich, dass dieses Thema jetzt von der Politik endlich aufgegriffen wird“, so Helene Heine. „Das Ziel unseres Verbandes ist letztendlich die Gleichbehandlung aller Kinder durch eine Kindergrundsicherung“.
Weitere Pläne der Offensive beinhalten eine Verbesserung der
Kindertagesbetreuung und die Fortbildung von Familienanwälten, um die Rechte der Kinder und Jugendliche in familiengerichtlichen Verfahren mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

Die Vorschläge der Ministerin sind teilweise an die Bundesregierung gerichtet, Bayern kann sie nicht alleine umsetzen. Helene Heine betont: „Wir als Interessensverband der Alleinerziehenden hoffen sehr, dass die Initiative auch schnell im Bund umgesetzt wird und wollen mit dafür sorgen, dass die Vorschläge nicht aus den Augen verloren werden.“

 

 


Liebe Freundinnen und Freunde,

vielen Dank, dass Sie die Petition 'Forderung nach gesetzlicher Finanzierung der Anlaufstellen für Alleinerziehende' unterschrieben haben. Das bedeutet mir sehr viel, denn das Thema liegt mir sehr am Herzen!

Ist das ein Luxusanspruch gesetzlich finanzierte "eigene Räume".

Da stellt sich für mich die Frage: Wohin kann ich mich wenden,wenn die Situation der Trennung u Scheidung schier ausweglos erscheint, wo finde ich dazu aktuelle Infos, wo treffe ich Menschen die ohne große Erklärungen mich verstehen und mit ihrer Lebensgeschichte ein wenig Zuversicht geben, die gut mit anderen Beratungsstellen vernetzt sind, obwohl auf ehrenamtlicher Basis, dennoch mit fachlichem Know-how durch eigene Ausbildung und/oder Studium, sowie durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband als Dachverband und als Kontaktstelle des VAMV e. V., wo befindet sich eine Anlaufstelle, die auch in den Ferien für mich u meine Kinder da ist. Ich behaupte, nur das Zentrum für Alleinerziehende Erlangen bietet die Möglichkeit. Aber auch viele andere Anlaufstellen leisten tolle Arbeit und das mit ehrenamtlich engagierten Alleinerziehenden, Hut ab für ihre Leistung. Sie verdienen die notwendige Achtung und Unterstützung u. a. durch selbstverwaltete Räume, finanziert durch gesetzlich gesicherte Zuschüsse. 

....  deshalb freue ich mich mit meinen Mitstreiterinnen sehr über eure Unterstützung und bin zuversichtlich, dass noch viele Menschen unterschreiben. 

Wenn Sie meine Petition weiter unterstützen wollen, helfen Sie mit, sie zu verbreiten: Senden Sie den Link zur Petition an Ihre Freund/innen und Bekannte!

https://weact.campact.de/petitions/forderung-nach-gesetzlicher-finanzierung-der-anlaufstellen-fur-alleinerziehende-1

Vielen Dank